Interview Segelschule

Lernen Sie die Leiterin unserer Segelschule in Port Solent kennen

Erfahren Sie mehr über Karen Rawson, unsere in Port Solent stationierte Leiterin der Segelschule. Karen segelt schon seit dem Kindesalter, daher haben wir ihr ein paar Fragen zu ihrem Leben an Bord gestellt.

Meet Karen
Karen, wann hat Ihre Leidenschaft für das Segeln begonnen und was hat Sie inspiriert?

Im Alter von drei Jahren habe ich begonnen mit dem Dinghi meines Vaters zu segeln. Für mich war es wie Laufen lernen - ich kann mich daran eigentlich nicht erinnern, sondern habe es einfach schon immer getan.

Haben Sie schon immer Menschen das Segeln beigebracht oder haben Sie damit erst später begonnen?

Bis vor 15 Jahren habe ich an Regatten teilgenommen und seit dem Jahr 2000 bilde ich andere aus. Ich bin immer gesegelt, aber bevor ich Segeln zu meinem Beruf machte, war ich Personalleiterin. Eines Tages habe ich beschlossen, lieber etwas zu tun, für das ich eine wahre Leidenschaft empfinde. Diese Entscheidung habe ich nie bereut.

Gibt es etwas anderes, was Sie gerne gemacht hätten, wenn Sie nicht Ausbilderin geworden wären?

Ehrlich? Es gibt nichts, was ich lieber tun würde. Ich liebe das Segeln und bin unglaublich glücklich, dass ich für meinen Lebensunterhalt etwas tun kann, das ich liebe. Darüber hinaus ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Ich leite das Regattateam für die Aberdeen Asset Management Cowes Week und dann ist da noch die Arbeit, die wir mit den Wohltätigkeitsorganisationen leisten. Soweit es mich betrifft, habe ich den besten Job der Welt!

Welcher Teil Ihrer Arbeit bereichert Sie am meisten?

Wenn Menschen, die noch nie zuvor auf einem Boot waren, mit dem Segeln lernen beginnen. Wenn sie dann lächeln, weiß ich, dass sie Spaß daran haben werden – und dass trotz manchmal schlechtem Wetter. Wir nahmen zum Beispiel eine Gruppe von 14-jährigen Mädchen mit aufs Wasser - es war windig und die Yachten schwankten ganz schön, aber die Mädels hatten einen Riesenspaß!

Und was war der Höhepunkt Ihrer Segelkarriere?

Nach 120.000 Meilen auf See und zwei Atlantiküberquerungen gab es da einige. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich jedoch sagen, nach der sechswöchigen ARC Europe Staffel 2002 wieder zurück auf trockenem Boden zu sein. Ich bin gerne draußen auf dem Wasser, aber es fühlte sich gut an, wieder auf festem Grund zu stehen. Und im letzten Jahr nahmen meine Freundin Erica und ich den britischen Radio- und Fernsehmoderator Richard Hammond mit zu einem Segelkurs - es war eine tolle Segelwoche und hat wirklich großen Spaß gemacht.

Welches ist Ihr Lieblings-Segelrevier und warum?

Der Solent ist unschlagbar. Der Tidenhub, der Wind, das Wetter - bei jedem Törn ist es anders. Mein zweites Lieblingsrevier ist Kroatien - das ist der Gegenpol. Dort ist es gelassen zu und das Navigieren ist einfach - perfekt für einen entspannten, erholsamen Urlaub.

Was ist Ihr Lieblings-Yachttyp?

Ich denke, unsere Flotte an Match First 40 Yachten ist hervorragend – diese Yachten sind sehr vielseitig. Sie bieten ein unglaubliches Regatta-Erlebnis, ein echtes Gänsehautgefühl. Und bei der Segelausbildung sind sie hervorragende Schulungsboote. Außerdem liebe ich den Sunsail 444 Katamaran. Ich weiß, es gibt viele Segler, die sich nicht in die Nähe eines Katamarans begeben, aber wenn ich mich entspannen, loslassen und meinen Urlaub genießen möchte, sind die 444 Kats fantastisch. Sie lassen sich gut segeln und bieten viel Platz.

Ein Segelausbilder zu sein muss ziemlich anstrengend sein, was tun Sie, um zu entspannen?

Ich habe einen Hund - er ist ein ungarischer Drahthaar-Vizsla namens Gibbs. Seit Mai habe ich so ziemlich Nonstop gearbeitet, wenn ich also Freizeit habe, verbringe ich diese gerne mit ihm.

Was denken Sie, wie sich die Segelbranche im Laufe Ihrer Karriere verändert hat und sind diese Veränderungen zum Besseren erfolgt?

Ich denke, dass das Segeln heute zugänglicher ist als jemals zuvor. Menschen, die vorher dachten, dass sie nicht Segeln lernen könnten, dass sie nicht die Zeit hätten oder dass es zu teuer sei, stellen nun fest, dass es durchaus möglich ist. Das kann nur eine gute Sache sein.

Sie haben im Rahmen Ihrer Arbeit zweifellos einige interessante Charaktere kennengelernt, aber gibt es jemanden, der besonders hervorsticht?

Jeder, den ich treffe, ist ein Charakter - sie alle haben ihre eigene Persönlichkeit. Dass ich so viele neue Leute kennenlerne ist ein Grund, warum ich diese Arbeit so liebe.

Wie würden Sie zusammenfassen, was das Segeln für Sie bedeutet?

Für mich ist Segeln eine Lebensweise. Es ist nicht nur ein Sport, ein Job oder ein Hobby - ich lebe es jeden einzelnen Tag.

Gibt es einen Rat, den Sie gerne bekommen hätten, als Sie mit dem Segeln anfingen?

Wenn Sie zum ersten Mal segeln, finden Sie heraus, welche Klamotten der Segelausbilder trägt. Und dann ziehen Sie das gleiche an! So mancher Schüler ist an einem sonnigen Tag in Shorts und T-Shirt aufgetaucht und hat das anschließend bereut.

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