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Inselhopping in Phuket

Die etwas andere Thailand-Rundreise

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Wer hat nicht schon lange davon geträumt, nach Thailand zu reisen und die wunderschönen Strände, das fantastische Essen und die spektakuläre Landschaft zu erleben? Aber, die Nachrichten über die Kehrseite, über den Massentourismus und die Probleme, die dadurch entstehen, lassen viele zweifeln.

Die Lösung ist ein Segelurlaub auf einem Katamaran mit Skipper an Bord. So kann man ganz frei und individuell die vielen Inseln und Küstenorte kennenlernen.

Ao Po Marina, Thailand

Schiff ahoi!

Startpunkt ist die Ao Po Marina, die nur 20 Minuten mit dem Taxi vom Flughafen Phuket entfernt ist. Die Marina ist neu und sauber und im Pool kann man sich von der Flugreise erholen. Direkt neben dem Pool liegt das Restaurant Port of Call mit einer abwechslungsreichen Speisekarte. Neben Salaten und Burger gibt es viele verschiedene thailändische Gerichte zur Auswahl. Sobald der Teller mit Meeresfrüchte-Curry vor einem steht, dekoriert mit Orchideen, dann weiß man, dass man in Thailand angekommen ist.

Bei einem Segelurlaub lebt und schläft man auf dem Boot. Diesmal haben wir eine Sunsail 444 mit 4 Kabinen und 4 Bädern. Am Dock liegt sie fertig vorbereitet mit Bettwäsche und Handtüchern an Bord. Praktisch, dass man das nicht mitbringen muss. Man hat ja sowieso schon recht viel Gepäck. Das Essen und die Getränke für eine Woche wurden online vorbestellt, und alles war bereits im Kühlschrank und in anderen Schränken verstaut. Bevor es losgehen kann, gibt uns der Sunsail Skipper eine Schiffseinführung, damit jeder an Bord weiß, wo alles zu finden ist. Strom steht immer dann zur Verfügung, wenn die Yacht am Landstrom angeschlossen ist oder wenn der Generator läuft. Dann kühlt auch die Klimaanlage die Kojen auf eine angenehme Schlaftemperatur herunter.

An der Basis gibt Greg eine detaillierte Revierführung mit persönlichen Tipps. Wir fragen nach guten Schnorchelspots und planen dann grob unsere Route. Je nach Wind oder Lust und Laune können wir diese jederzeit ändern.

sunsail 4444

Reif für die Insel

Wir verlassen die Marina per Motor, können aber schnell Segel setzen. Die Andamanensee liegt vor uns und es ist ein fantastisches Gefühl, auf dem Katamaran leise durch das Wasser zu gleiten und nur den Wind und die Wellen zu hören. Die ersten Kalksteinfelsen türmen sich in der Ferne auf. Als wir näher kommen, sehen wir, dass sie mit Urwald bewachsen sind. Man fragt sich, wie die Pflanzen auf den Felsen leben können, nur vom Regenwasser?

Bald sehen wir Khao Phing Kan, den berühmten James-Bond-Felsen. Unser Skipper Olly hatte uns empfohlen, gleich am Morgen hinzufahren, um vor den Ausflugsbooten der Touristen da zu sein. Das war super, denn wir waren fast alleine und hatten das Fotomotiv ganz für uns.

Koh Hong Krabi, Thailand

Nächster Stopp auf unserer Phuket-Charter ist Koh Hong Krabi, eine kleine Insel mit sowohl wunderschönen Stränden als auch Höhlen und Mangrovenwäldern. Wir ankern und lassen gleich unser Kajak ins Wasser, um die Küste der Insel zu erkunden. In den Felsen entdecken wir kleine Höhlen und paddeln hinein. Die Frage ist, wer sich am meisten erschreckt hat, die Fledermäuse oder wir.

Vom Strand aus finden wir eine Spalte in den Felsen, um das Inselinnere zu erkunden. Mangrovenwälder und dichter Urwald gibt uns ein Robinson-Crusoe-Gefühl. Überall in den Gipfeln der Mangroven hängen Flughunde. Das Geräusch ist unbeschreiblich.

Reilay Beach, Thailand

Zurück auf der Yacht, segeln wir weiter nach Rai Leh y Beach. Hier wollen wir über Nacht ankern. Da dieser Strand wegen der hohen Felsen nur per Boot zugänglich ist, sind viele Longtails (die typischen thailandischen Holtzboote) unterwegs. Wir beobachten das bunte Treiben vom Boot aus und beenden einen perfekten Segeltag mit einem kühlen Chang. Chang ist thailändisch für Elefant und der Name des lokalen Biers.

Wasser marsch!

Am nächsten Tag freuen wir uns auf ein neues Highlight - Koh Phi Phi. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Schnorchel-Stopp am Koh Mai Pai. Olly bringt uns mit dem Dinghi ans Riff und wir schnorcheln begeistert im glasklaren türkisfarbenen Wasser. Neben vielen bunten Fischen entdecken wir außergewöhnliche Korallen und Riesenmuscheln, die sich schließen, wenn wir vorbeischwimmen. Sogar einen Barrakuda haben wir gesehen.

Wir segeln weiter Richtung Koh Phi Phi und legen an einer Mooringboje in der Yong Gasem Bay vor dem Mad Monkey Beach an. Der lustige Name geht auf die frei lebenden Affen zurück, die hier eine Attraktion geworden sind. Hier muss man aufpassen, dass die neugierigen Affen nichts mitgehen lassen.

Koh Phi Phi, Thailand

Mit dem Dinghi fahren wir zum Stadtstrand, der nur 10 Minuten entfernt von unserem ruhigen Ankerplatz liegt. Die Stadt hat viel zu bieten, von Bars und Restaurants bis zu Tauchschulen und Thai-Massagesalons. Auf dem Strand sind gerade Feuerkünstler am Werk. Wir genießen den Trubel und suchen uns ein Lokal direkt am Strand. Was passt besser, als die typische scharf-saure Suppe mit Garnelen "Tom Yam Gung"? Als wir danach die Schärfe mit kühlen Drinks löschen, werden wir von Wasserspritzern überrascht. Songkran, das traditionelle Neujahrsfest, hat angefangen und bald ist eine regelrechte Wasserschlacht im Gange. Kinder und Erwachsene, Einheimische und Touristen zugleich - alle haben ihren Spaß. Die Tradition besagt, dass man so die alten Sorgen und das Unglück vom vergangenen Jahr wegwaschen kann. Fröhlich lassen wir uns mitreißen und werden uns lange zurück erinnern an diesen wunderbaren Moment auf unserem Segeltörn im Land des Lächelns.

Tipps für eine Yachtcharter in Phuket

  • Die Basis kann helfen und Tickets für das Elephant Jungle Sanctuary Phuket und andere Sehenswürdigkeiten buchen.
  • Phuket Stadt liegt nicht weit weg von der Marina. Verpassen Sie nicht, einen traditionellen thailändischen Markt zu besuchen und Spezialitäten zu probieren.
  • Buchen Sie eine Yacht mit einem Bad pro Kabine. So wird es mit Freunden viel entspannter an Bord.
  • Bestellen Sie gleich bei der Buchung Kajaks und Stand-Up Paddleboards für die Segelreise, um noch mehr von den Inseln erkunden zu können.
  • Sonnenschutz nicht vergessen! Die Sonne spiegelt sich im Wasser. In der kühlen Brise auf der Yacht merkt man nicht die Kraft der Sonne. 

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