Inselhopping in Griechenland

Entdecken Sie die Ägäis und Kykladen

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Kürzlich haben wir das ruhige und wunderschöne Ionische Meer erkundet, und jetzt schenken wir der Südküste Griechenlands in Richtung Athen und der gutmütigen, aber anspruchsvollen Ägäis unsere Aufmerksamkeit.

Die Ägäis verdankt ihren Namen der griechischen Mythologie und der Geschichte von Aigeus. Er sah ein (irrtümlich gehisstes) schwarzes Segel und glaubte daher, sein Sohn Theseus sei vom kretischen Minotaurus getötet worden, woraufhin er sich selbst ins Meer stürzte. Vom Peloponnes bis zu den Kykladen, von den Windmühlen auf Kea bis zum Tempel der Aphaia: Dies ist unser Führer zu den besten Sehenswürdigkeiten, Ankerplätzen und Hafenstädten der Region.

Die Ägäis

Die Ägäis zeichnet sich im Gegensatz zum Ionischen Meer durch längere Schläge und stärkere, gleichmäßiger wehende Winde aus. Hier können Segler ihre Fähigkeiten in traumhafter Umgebung unter Beweis stellen. Durchdrungen von faszinierender antiker Geschichte vereinen Segeltörns im Saronischen Golf und der Ägäis eine wohltuende Mischung aus Wärme und Wind, unterbrochen von rauer Schönheit und weiß getünchten Mauern. Stürzen Sie sich in das Nachtleben auf Mykonos. Legen Sie für etwas mehr Ruhe auf Kea und Kythnos eine Pause ein und erkunden Sie die dortigen Ruinen von Karthea und den feinen Badestrand von Kolona.

Saronischer Golf

Der Saronische Golf liegt westlich von Athen am östlichen Ende des Kanals von Korinth. Hier liegen die Inseln Ägina und Poros, bekannt für herrliche frische Trauben und Oliven, und die schöne Peloponnes Küste.

Ägina

Legen Sie von unserer Basis in Zea ab und segeln Sie hinaus auf den Saronischen Golf mit Kurs Südwest in Richtung Ägina. Vorbei an den winzigen Inseln Lagousa und Lagousaki segeln Sie entlang der Westküste von Ägina zum kleinen, etwas chaotischen aber dennoch charmanten Ort Perdika. An der Hafenpromenade des friedvollen, kleinen Fischerdorfes Perdika reihen sich viele Restaurants aneinander. Mit Ihren Tischen am Wasser bieten sie einen tollen Rahmen, um den frischen Fang des Tages zu genießen. Perdika ist die griechische Bezeichnung für Rebhuhn, ein Vogel, der sich früher gerne über die Ernte der Insel hermachte.

Hydra

So weit weg vom Ku'damm wie nur möglich (an Land zumindest). Auf Hydra gibt es keine Autos - das beste Fortbewegungsmittel sind Esel. Beim Anlaufen der Insel scheint es, als ob die Zeit an Hydra spurlos vorbeigegangen ist, und es ist kaum zu glauben, dass es auf dieser kleinen Insel etwa 300 Kirchen und Kapellen sowie sechs Klöster gibt. Wenn Sie etwas steif sind nach einem ungewohnten Ritt, steigen Sie an einer örtlichen Taverne ab und genießen Sie eine wohlverdiente Mahlzeit. In den sechziger Jahren war Hydra bei den Zivilisationsmüden und Künstlern sehr beliebt. Auch Leonard Cohen kam gerne zu Besuch und schrieb hier angeblich mehrere seiner Songs. Die besten Liegeplätze im Hafen gibt es im Frühsommer.

Spetses und Dokos

Sie können vom Strand Agio Anagyri zu einer verborgenen Höhle schnorcheln, wo sich die Bewohner von Spetses einst vor den Osmanen versteckten. Diese abgelegene saronische Insel ist mit Pinienbäumen bewachsen und ihre Küste ist voller versteckter kleiner Buchten. Nach diesem Abstecher bietet sich ein Schlag zur unbewohnten Insel Dokos an. Ankern Sie zum Mittagessen und genießen Sie den Blick auf die hoch oben auf der Insel gelegene Kirche.

Poros Stadt

Um wieder in Schwung zu kommen, lockt die quirlige Stadt Poros im Süden der Insel mit einem geschäftigen Nachtleben. Wenn Sie es jedoch lieber weiterhin ruhiger wünschen, segeln Sie zum Nordteil der Insel.

Vathi

Die vulkanische Halbinsel Methana begeistert mit einem unglaublichen Bergpanorama, erstklassigen Meeresfrüchten und einem sehr ruhigen Übernachtungsplatz. Erfrischen Sie sich mit einem verjüngenden Bad in den schwefelhaltigen Pools. Legen Sie römisch-katholisch an der südlichen Hafenmauer an. Dort hat das Wasser eine ausreichende Tiefe und die Liegeplätze sind gut vor Wind aus allen Richtungen geschützt. 

Epidaurus

In der antiken Stadt Epidaurus befindet sich eine der unvergleichlichen Sehenswürdigkeiten Griechenlands: Das beeindruckende Amphitheater von Epidaurus aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. mit 14 000 Sitzen. Die Akustik hat die Zeiten so gut überdauert, dass das Publikum in der letzten Reihe des Amphitheaters noch immer das Anzünden eines Streichholzes auf der Bühne hören kann, wie auch schon 385 v. Chr. Der kurze Ausflug ins Landesinnere für eine Besichtigung lohnt sich wirklich. Das kleine Städtchen Epidaurus ist auch ein schöner Ort für ein Mittag- oder Abendessen. Der Ankergrund ist Schlamm und bietet normalerweise guten Halt.

Kap Sounion

Gehen Sie in der geschützten Bucht unter dem Ak. Sounion vor Anker und warten Sie das Abflauen des Meltemi ab. In der Zwischenzeit können Sie den herrlichen Blick auf den antiken Poseidontempel genießen, der dem griechischen Meeresgott geweiht ist. Der Legende nach hat Lord Byron hier angehalten, um seinen Namen in eine der Säulen einzuritzen, bevor er über seinen Besuch folgende Zeilen verfasste:

"Place me on Sunium's marbled steep,
Where nothing save the waves and I
May hear our mutual murmurs sweep;
There, swan-like, let me sing and die."

  

Kykladen

Die Kykladen verkörpern fast vollständig die klassische romantische Vorstellung von Griechenland. Sie sind kleine, sonnenverbrannte Inseln, umspült von kobaltblauem Meer und übersäht mit weiß getünchten Häusern. Unter strahlender Sonne und blauem Himmel bieten Sand und Felsen einen gut haltenden Ankergrund.

Kea

Wenn man an den zerklüfteten Klippen dieser idyllischen, entspannten Insel entlang läuft, könnte man leicht glauben, dass dieses Tor zu den Kykladen nichts als einsame Strände und unzählige Eichenbäume zu bieten hätte. Aber auf den zweiten Blick finden sich hier auch Überreste einer Siedlung aus der Bronzezeit und eine halb fertige Löwenskulptur. Die Insel bietet sechs Ankerplätze, angefangen vom Hauptort im Nordwesten bis hin zu kleinen, abgelegenen Buchten mit nur einer einzigen Taverne - ideal für einen kühlen Drink bei Sonnenuntergang

Kythnos

Die bergige, wildschöne Insel Kythnos liegt knapp über 6 Meilen südlich von Kea. Möglicherweise ist sie aufgrund ihrer Unwegsamkeit bisher vom Massentourismus relativ unberührt geblieben. Die Insel Kythnos ist berühmt für ihre Lebensmittel, insbesondere Käse, Honig, Wein und Feigen. Ein absolutes Muss unter den Sehenswürdigkeiten ist Loutra, ein hübscher, gut vor Wind geschützter Hafen mit natürlichen heißen Quellen und einer 1858 erbauten Wasserheilanstalt.

Sifnos

Wenn Sie Zeit oder Lust auf einen längeren Segelschlag haben, nehmen Sie Kurs nach Süden zu den Kleinen Kykladen und legen Sie einen Stopp auf der Insel Sifnos ein, die als das Herz der griechischen Küche bekannt ist. Der legendäre Koch Nikoloas Tselementes hat hier seine Heimat. Auf der Insel wird noch immer eine einfache Lebensweise hochgehalten, in der die traditionellen Tontöpfe den örtlichen Gerichten ein ganz eigenes, charakteristisches Aroma verleihen.

 

Auf nach Griechenland

So endet unsere Tour durch Homers „weinfarbenen Meer“. Warum nicht nach Athen fahren und es mit eigenen Augen sehen? Sunsail bietet Yachtcharter, Flottillensegeln und Segelurlaub mit Skipper an in der Ägäis. Ausgangspunkt ist dabei unsere Basis in Athen-Zea. Setzen Sie die Segel: alleine, in einer Gruppe oder mit einer helfenden Hand an Bord. Erkunden Sie diese weitläufige Inselwelt, die oft auch als Wiege der Zivilisation bezeichnet wird. Wenn Sie ein belebendes Segelerlebnis suchen, lassen Sie von Juni bis September den nachmittags auffrischenden Meltemi die Segel füllen und segeln Sie um die unzähligen Inseln herum. Jede hat ihren ganz eigenen Charme. 

 

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