Helena Lucas MBE auf der Suche nach Veränderung in den Ionischen Inseln

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Helena Lucas MBE, paralympische Gold- und Bronzemedaillengewinnerin, brach kürzlich zu einem Segelurlaub in der Nachsaison ins sonnige Lefkas auf. Sie hatte vor, dort einige ihrer Lieblingsstädte zu besuchen und zu sehen, wie das Segelrevier in den letzten 20 Jahren gewachsen ist. Hier ist ihre Geschichte. 

Die beste Jahreszeit

Mein Mann Steve und ich sind gerade von einer herrlichen Segelwoche mit Sunsail um die griechischen Inseln im Südionischen Meer nach Hause gekommen.

Ich kann den Oktober als eine gute Urlaubszeit empfehlen, bevor der Winter einsetzt. Es ist viel weniger los als in den Sommermonaten und die Temperaturen sind perfekt. Tagsüber segelten wir in Shorts und T-Shirts und abends genossen wir die Sonnenuntergänge im leichten Pullover bei einem Glas Wein. Die nächtlichen Temperaturen machten es wirklich angenehm, ohne Ventilator und Mücken zu schlafen. Die Nachmittagstemperaturen waren so angenehmen, dass es nicht zu heiß war, um die Inseln zu erkunden und spazieren zu gehen. Das würde ich beispielsweise im Hochsommer bei 30 Grad nie machen! Der Wind kam in der Regel nicht vor 13 Uhr auf. Ich bin mir nicht sicher, ob dies typisch für die Jahreszeit ist oder einfach nur Zufall war. Aber, wenn man einfach in einer schönen Bucht ankert und es gemütlich angehen lässt, um die Mittagszeit schwimmen geht und dann mit dem Nachmittagswind in Richtung Ziel weitersegeln, passt das alles ganz gut.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Meganisi und Port Atheni, wo wir neben einigen Kreuzfahrtschiffen am Kai angelegt haben und einige tolle Tipps zu Sehenswürdigkeiten bekamen. Port Atheni ist ein schöner Ort mit vielen versteckten Winkeln zum Ankern. Es ist sehr friedlich dort mit Niagas als einzige Taverne in der Bucht. Am Nachmittag beschloss ich, ein bisschen Land und Leute zu erkunden und bin nach Katomeri gefahren. Ich erreichte die Stadt schnell und beschloss, weiter nach Port Vathi zu fahren, einem wirklich hübschen kleinen Hafen mit mehreren Tavernen und Bars.

 

Der Anfang unserer Reise

Als ich klein war, reiste meine Familie ein paar Mal in die südionische Region. Ich war neugierig zu sehen, an was ich mich noch alles erinnern würde und wie sehr es sich seit damals wohl verändert hatte. Am ersten Tag segelten wir nach Nidri und dann an der Stadt und der ruhigen Bucht vorbei, bis sich der Kanal in diese erstaunliche Bucht namens Vliho öffnet. Es ist so friedlich, ideal zum Ankern und mit 4 Tavernen zur Auswahl, ist es ideal für die erste Übernachtung.

 

Ein kurzer Rückblick

Genau hier verwandelte sich die kleine Erkundungstour der Insel in eine längere Insel Wanderung! Ein paar Buchten weiter liegt Spartahori, an das ich mich noch gut erinnern kann. Das liegt wahrscheinlich an ein paar Ereignissen, die in meiner Erinnerung haften geblieben sind. Erstens die Dusche am Brunnen. Normalerweise gingen wir in die örtliche Taverne zum Duschen, aber die einzige Taverne war zu dieser Zeit oben auf dem Hügel in dem kleinen Dorf. Daher wurde uns gesagt, dass wir am Brunnen duschen könnten. Das alles hörte sich zunächst ziemlich aufregend an, bis ich den eiskalten Wassereimer erlebte, den mein Vater über mich schüttete. Ich glaube nicht, dass ich mir damals die Mühe gemacht habe, meine Haare zu waschen.

Ich erinnere mich auch daran, wie ich am Morgen aufwachte, als mein Vater sich beklagte, dass seine Badehose weg war. Er war überzeugt, ein einheimischer Fischer hätte sie mitgenommen. Ich bezweifelte das sehr, denn der Rest meiner Familie war irgendwie sehr erleichtert, dass sie verschwunden war. Vermutlich hat Mutti sie 'versehentlich' nicht so gut aufgehängt ...

Meine letzte Erinnerung an Spartahori ist die Taverna Lakis auf dem Hügel (und sie brummt immer noch, wie mir scheint!). Es ist ein ziemlicher Aufstieg dieser Tage, also muss es sich damals für eine 10-Jährige wahrscheinlich sehr anstrengend gewesen sein. Es gab keine Menükarte, man bekam, was es gab – in dem Fall: Hühnchen und Pommes. Dennoch, es war ein rundum gelungener Abend mit Tanzen auf den Tischen der mit einer Conga in und aus den Fenstern des Restaurants endete. Es gab auch die griechische Tradition, Teller zu zertrümmern. Das könnte aber auch einer der beschwipsten Flottillensegler gewesen sein, der versehentlich seinen Teller fallen ließ!

 

Denk' an deine Wanderschuhe

Das ich bereits in Meganisi in Port Atheni festgemacht hatte und so viele Sehenswürdigkeiten zur Auswahl hatte, hielt ich es für unwahrscheinlich, dass wir überhaupt nach Spartahori kommen würden. Also beschloss ich, entlang der Küstenstraße zu laufen, um den Brunnen in Spartahori zu finden und zu sehen, wie er sich verändert hat. Es war ein bisschen weiter als ich gedacht hatte - drei Buchten weiter! Die Zeit verflog und ich hatte Steve gesagt, dass ich nur ein paar Stunden weg sein würde. Daher beschloss ich zu joggen. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass Flip-Flops nicht die idealen Wanderschuhe sind und auch kein Ersatz für Turnschuhe. Aber es hat sich dennoch gelohnt, denn die Aussichten entlang des Weges waren wunderschön!

 

Nun ja...

Schließlich kam ich an und fand den Brunnen - nicht mehr ganz das Schmuckstück, das er einmal gewesen war. Der Brunnen ist jetzt ziemlich überwuchert und mit einem Vorhängeschloss versehen, was wohl jeden vor einem Kälteschock bewahrt. Es gibt jetzt mehrere Tavernen in der Bucht, aber der Aufstieg auf den Hügel zu dem hübschen Dorf lohnt sich immer noch für die Aussicht. Jetzt kann man seinen wohlverdienten Schluck in einer der Dachterrassen Bars genießen. Die Tavernen servieren jetzt auch mehr als nur Hühnchen und Chips!

 

Die atemberaubende Landschaft

Eine Segelstrecke, die man nicht auslassen sollte, liegt zwischen den Inseln Ithaka und Kefalonia. Dieser Abschnitt ist von einer atemberaubenden Landschaft umgeben. Nach einem wundervollen Tag auf dem Wasser ankerten wir in AY Euphemia. Hier gibt es einen Wanderpfad über die Insel bis zum westlichen Ufer, das erstaunlich aussieht. Leider hatte ich keine Zeit dafür, auch, weil es 8 km dorthin sind, also 16 hin und zurück. Das ist nicht machbar, außer Sie nehmen ein Taxi, das Sie wieder zurückbringt. Der größte Unterschied, den ich aus meiner Kindheit bemerkte, ist, dass die Inseln jetzt mehr entwickelt sind, mit mehr Tavernen, Bars und kleinen Supermärkten, um den Tourismus zu unterstützen. Das Schöne daran ist aber, dass der Charakter der Inseln sich dabei nicht geändert hat. Sie haben ihre einzigartige griechische Kultur und ihren Stil bewahrt.

 

Sivota - muss man gesehen haben!

Einer unserer Lieblingsplätze war Sivota. Interessanterweise waren wir vor Sivota gewarnt worden von den Langzeitseglern, die wir in Port Atheni getroffen hatten. Zum Glück haben wir ihren Rat nicht befolgt. Obwohl wir dort an einem Tag ankamen, an dem alle Flottillen zurückkehrten, gab es genug Platz, um in der Bucht zu ankern. Sivota ist eine hübsche Stadt in einer schönen Bucht, mit vielen Tavernen und einem schönen Strand zum Schwimmen. Wir genossen einen Cocktail im Yachtklub während der Happy Hour. Und dann aßen wir unserer Meinung nach das beste griechische Gericht, das wir je gegessen hatten - Meeresfrüchte Saganaki. Sie müssen es auch mal probieren!

 

Alles in allem hatten wir einen weiteren herrlichen Urlaub mit Sunsail. Wir können es kaum erwarten, wieder hierher zu kommen und alle anderen Inseln und Buchten zu besuchen, die wir diesmal nicht zu sehen bekamen. Und wir werden sicherlich wieder im Oktober buchen!

  

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