Ein Abenteuer auf den Seychellen

Mahé, Praslin und noch mehr…

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“Pass the bat!” hört man gewöhnlich nicht am Esstisch, außer natürlich, man segelt auf den Seychellen. Der Sunsail Marketing Manager im Vereinigten Königreich hat auf einer Reise rund um dieses einzigartige Segelurlaubsziel das und noch mehr herausgefunden. Lesen Sie hier, was er zu berichten hat…

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“Pass the bat!” hört man gewöhnlich nicht am Esstisch, außer man segelt natürlich auf den Seychellen. Der Sunsail Marketing Manager im Vereinigten Königreich hat auf einer Reise rund um dieses einzigartige Segelurlaubsziel das und noch mehr herausgefunden. Lesen Sie hier, was er zu berichten hat…

Mahé

Wenn Sie so lange über dem blauen Meer fliegen, ist es herrlich, aus dem kleinen Fenster zu schauen und auf einmal tropische Inseln in der Ferne zu sehen. Die Seychellen befinden sich wirklich mitten im Nirgendwo. Der Flughafen von Mahé ist klein und entspannt. Definitiv kein Chaos wie in London. Eine kurze Taxifahrt (10 Minuten), bringt Sie zur makellosen Eden Island Marina. Der Sunsail Basismanager erzählte mir, dass die Regierung der Seychellen so viel Geld in die Sauberkeit pumpt, dass man nirgendswo Müll findet. Die Marina-Anlagen wurden erst vor rund zwei Jahren fertiggestellt und bieten alles von einem Supermarkt und Yacht-Service bis hin zu einer Bank und Smoothie-Bars sowie einer vielseitigen Mischung an Restaurants.

Unsere Yacht für die Reise wurde uns gezeigt - eine nagelneue 404 mit dem kreolischen Namen 'Reve Dou II' (übersetzt 'Sweet Dreams 2'). Im geräumigen Katamaran mit 4 Kabinen haben wir uns schnell häuslich niedergelassen. Während die Hälfte der Besatzung etwas Schlaf nachholte, ging die andere Hälfte Proviant einkaufen. Wie immer, wenn ich an neuen Orten bin, gehe ich in ein Lebensmittelgeschäft und suche mir eine zufällige Auswahl an nicht identifizierbaren Artikeln heraus. Dieses Mal war frittierte Jackfruit sowie Kokosnuss und Bananenkuchen in meiner Auswahl.

Wir begannen unsere Reise mit einem Mittagessen im Bravo!, eines der Restaurants am Yachthafen. Das Kingfischsteak und der geräucherte Fisch in kreolischer Marinade schmeckten einfach nur gut. Wir machten uns dann auf eine Inselrundfahrt. Viele Besucher lassen Mahé einfach links liegen und fahren direkt nach Praslin und La Digue, aber Mahé hat wirklich eine faszinierende Geschichte und ist einen Besuch wert. Unser erster Halt war Victoria, die Hauptstadt. Dort gibt es eine ziemlich erstaunliche versilberte Version des Big Ben in der Mitte eines Kreisverkehrs. Wir besuchten auch die berühmten Obst- und Gemüsemärkte. Wenn Sie nach Gewürzen suchen, ist dies der beste Ort. Sie finden hier auch ein paar der ungewöhnlicheren Gewürze wie Zimt und Zitronenblätter und auch frische Vanilleessenz und Kokosnussöl. Der Markt ist in einem alten Gebäude untergebracht, das in einer wundervollen Mischung aus Primärfarben und der bunten Palette an Obst und Gemüse erstrahlt.

Wir fuhren aus Victoria hinaus und das bergige Rückgrat der Insel hinauf. Wir passierten den Belair Friedhof, wo Gerüchte besagen, dass der Seychellen Riese begraben wurde. Auf der anderen Seite des Bergkamms kamen wir an der indischen Teefabrik vorbei, wo der lokale Sey Tee hergestellt wird.

Unser Skipper Jeremy, holte uns von Port Launay ab - eine entspannte Sandbucht, wo die Einheimischen frisches Kokosnusswasser anbieten, das mit Hibiskusblüten dekoriert ist. Abgesehen von einem diskreten 5-Sterne-Hotel und einigen versteckten Lodges, gilt diese Bucht als schöner ruhiger Ankerplatz und ist ein Besuch wert, wenn es zeitlich passt. Die Zeit verlangsamt sich hier definitiv, wenn die Ältesten sich am Strand entspannen, während die Jungen auf einem Holzboot herumtreiben und am Riff fischen.

Als die Sonne sich langsam gegen Abend neigte, segelten wir nach Beau Vallon. Der Strand erstreckt sich kilometerweit und ist ideal für lange Spaziergänge. Unterwegs bekamen wir erste Einblicke in die herrliche tropische Landschaft von Mahé und den Schwärmen von fliegenden Fischen, die hier wohl völlig normale Sichtungen sind. Beim ersten Mal waren wir überrascht, denn beim Segeln im Abendlicht katapultieren sich diese Fische aus unserer Bugwelle heraus. Abends gingen wir auf ein Bier an Land. Jeremy führte uns zu einer Hütte an der Straße, wo Didieu, ein lokaler Fischer, uns einen absoluten Gaumenschmaus gekocht hat. Street Food von seiner besten Seite. Ich bin mir nicht sicher, wie groß Jeremy dachte, dass unsere Bäuche sind, als er vier Kaiserfische für uns vorbestellt hatte - jeder Fisch hatte die Länge eines Unterarms und war ziemlich fleischig. Zusammen mit Reis, einheimischer kreolischer Papaya-Salsa und Salat, gab’s das alles für nur etwa 11 € pro Person. Wir nahmen das Essen zurück auf Schiff, saßen unter den Sternen, hörten die Geräusche der fliegenden Hunde an Land, und schlemmerten uns durch das köstliche Gericht. Nach einem langen Tag waren wir dann um 21 Uhr in der Koje.

Praslin

Um sechs Uhr waren wir schon auf, um den Sonnenaufgang mit strahlend blauem Himmel und einer sanften Brise von 10 Knoten zu begrüßen. Wir segelten zur Anse Lazio auf der Insel Praslin (einer der schönsten Strände der Welt), etwa 30 Seemeilen entfernt von Mahé. Dabei ging es an einigen der besten Gebiete vorbei, an denen Walhaie und Mantarochen zu sehen sind. Wir segelten an der privaten Insel Cousine vorbei und an ihrem männlichen Gegenstück, Cousin. Die Vogelwelt dort ist atemberaubend, mit Fregattvögeln, die mit der Thermik über uns kreisen sowie Weißschwanz-Tropikvögeln und Rußseeschwalben, die an uns vorbeiziehen. Wir hatten eine wirklich einfache ruhige Überfahrt und kamen um etwa 10 Uhr sogar früher als geplant an. Hier kann man direkt von der Yacht aus schnorcheln und die Unterwasserwelt ist herrlich. Von Fledermausfischen, die uns gleich beim Ankern begrüßten, bis zu Blaupunktrochen, Riffbarschen, Doktorfischen, Einhornfischen und Nadelfischen, war für jeden etwas dabei.

Irgendwann nahm ich sogar meine Flossen ab und ging einfach an einen einsamen Strand. Ich saß da und schaute zurück auf unsere Yacht vor Anker. Wenn Sie nach weißem Sand, türkisfarbenem Wasser und überhängenden Palmen suchen, ist dies definitiv der Flecken Erde, den Sie besuchen sollten. Nach dem Schnorcheln fuhren wir mit dem Schlauchboot an Land und spazierten am Strand entlang zu einem Restaurant namens Bonbon Plume. Dort konnten wir ein paar junge Zitronenhaie beobachten, die in den Wellen spielten. Keine Angst, sie sind völlig harmlos. Bei Bonbon Plume bekamen wir die Riesenschildkröten zu Gesicht. Sehr sanftmütige Kreaturen die sich sehr langsam bewegen. Wir saßen direkt am Strand im Schatten der Tamarindenbäume (heimisch auf den Seychellen) und aßen ein paar der einheimischen Gerichte von Oktopussalat bis zu Garnelen und Bananen mit Linsen, Pilau-Reis und einer sehr feurigen Chilisoße. Obwohl ich wohl nie darauf gekommen wäre, Garnelen mit Bananen zu kochen, war ich angenehm überrascht und genoss das Gericht tatsächlich.

Den Nachmittag verbrachten wir an einer der beiden UNESCO-Weltkulturstätten auf den Seychellen - das Vallee de Mai - ein Wald mit sechs Palmenarten und Heimat der sehr seltenen und berühmten Coco de Mer. In den 1960er Jahren von Marianne North entdeckt, erlangte die Coco de Mer Frucht Berühmtheit, als ihr medizinischer Wert entdeckt wurde. Die Seyschellenpalme kommen nur auf den Inseln Praslin und Curieuse vor und es nicht erlaubt, ihre Früchte zu verkaufen, es sei denn,man hat eine offizielle Lizenz der Regierung. Es ist eine der wenigen Palmenarten, die männliche und weibliche Blütenstände hat. Die männlichen können bis zu 30 m und weiblichen ungefähr 24 m hoch wachsen. Am Ende der Tour können Sie ein Foto mit einer Coco de Mer (Nationales Symbol) machen und feststellen, wie schwer sie tatsächlich ist!

Wir wurden von Vallee de Mai von der Cote d'Or abgeholt und fuhren zur Insel Curieuse, die nur einen Katzensprung von Praslin entfernt ist. Für jeweils 100 Rupien können Sie auf der Insel anlanden und dort das Schutzgebiet und die Riesenschildkröten besuchen, die auf der Insel herumlaufen. Tatsächlich gibt es auf den Seychellen mehr als 200.000 davon - doppelt so viele Riesenschildkröten, als Menschen auf allen Seychelleninseln leben. Und ihre Zahl ist auch viel größer als die auf Galapagos, dem einzigen andere Ort der Welt, auf dem sie noch zu finden sind. Jeremy gab uns auch einige wunderbare Fakten über sie zum Besten, als wir landeten. Vor langer Zeit bekamen junge Mädchen bei der Geburt stets Schildkröten geschenkt, die sie als Haustiere hielten bis zu ihrem Hochzeitstag. Dann beim Hochzeitsfest, wurden sie gegessen. Jetzt stehen sie allerdings unter Naturschutz und werden von Generation zu Generation weitergegeben und leben in den Gärten der Einheimischen.

Schon beim Anlanden mit dem Schlauchboot am Strand konnten wir die riesigen Kreaturen sehen, die einfach am Strand entlang spazieren gingen. Das Team vor Ort, das sich um die Schildkröten kümmert, ist einfach wunderbar und hat Interessantes zu Erzählen. Die älteste Schildkröte der Insel ist 110 Jahre alt und wurde als Baby eingeführt, als die Schildkrötenbevölkerung wiederaufgebaut wurde. Es gibt ein paar legendäre Schildkröten hier. Eine heißt Mike Tyson, wegen ihrer Neigung, sich von hinten heranzuschleichen und zu beißen. Captain Morgan hat nur drei Beine. Eine der Schildkröten hat mich besonders begeistert. Sie liebte es, sich den Hals reiben zu lassen und fraß Blätter aus meiner Hand. Für eine so große, langsame Kreatur bewegte sie sich tatsächlich ziemlich schnell und folgte mir flotten Schrittes.

Als wir wieder mit dem Beiboot zurückkamen, schwamm ein grauer Riffhai vorbei, bevor wir Anker auf gingen und zu einem anderen Ankerplatz auf Praslin segelten. Dort wollten wir ein interessantes Riff zum Schnorcheln finden. Wir gingen an Land, um in einem Hotel etwas zu trinken. Die Geisterkrabben am Strand flitzen davon, als wir zurück zur Yacht gingen, um von dort aus die Sterne anzuschauen.

 

La Digue

Im Segelurlaub lieb ich es im Morgengrauen aufzuwachen, vom Boot zu springen und schnorcheln zu gehen. An diesem besonderen Morgen hatte ich das Glück, eine Reihe verschiedener Rochen zu sehen, einen ziemlich großen gestreiften Nadelfisch und Seegurken in allen Formen und Größen. Bevor ich wieder aufs Schiff kletterte, wurde ich von Fledermausfischen begrüßt. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg nach La Digue und frühstückten unterwegs. Beim Aufwachen war der Himmel ein wenig grau gewesen, aber nachdem Emma einen tollen Sonnentanz am Bug hingelegt hatte, brachen die Sonnenstrahlen bald durch die Wolken. Wir hatten ein flaches Meer und eine leichte Brise, um uns in Fahrt zu bringen.

Wir kamen in La Digue an und ankerten direkt vor der Marina. Dort kann Frischwasser aufgetankt werden. Ich war ziemlich nostalgisch bei der Ankunft, da der Ort mich stark an die pazifischen Inseln erinnerte, die nur eine Bevölkerung von 3.000 Menschen haben. Hier herrscht ein Gefühl von echtem "Inselleben", die Welt dreht sich langsamer und jeder genießt die einfachen täglichen Freuden im Leben. Niemand kann sich dem entziehen. Unser wunderbarer Fahrer, Amir, nahm uns mit seinem Taxi mit auf eine Inseltour. Zuerst zur Anse (bedeutet Strand in Kreolisch) Fourmis, wo grüne und Lederschildkröten oft an Land kommen, um ihre Eier abzulegen. Die Insel ist voller Takamaka-Bäume, einer weiteren endemischen Pflanzenart der Seychellen. Der Rum hier ist danach benannt und auch einen Versuch wert.

Wenn Sie die Insel aus einer ganz anderen Perspektive sehen möchten, sollten Sie ein Fahrrad mieten. Die Einheimischen vermieten sie überall, sogar gleich wenn Sie am Steg anlanden. Entweder das oder ein Ochsenkarren stehen zur Wahl. Amir brachte uns zum höchsten Punkt der Insel. Die Straße, die er nahm, muss wohl eine der steilsten Straßen sein, auf der ich je gefahren bin. Sie fühlt sich wahrscheinlich noch steiler an, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist (viel Wasser mitnehmen). Aber die Aussicht über Praslin, Curieuse und Felicity ist es absolut wert! Danach ging es zum Strand der etwas wilden Grand Anse. Dort rollen die Wellen an und schmettern über das Riff. Im Hintergrund stehen atemberaubende Felsblöcke und dichte Vegetation. Es ist wunderbar wild und weniger touristisch. Es gibt auch eine große Strandbude dort, die mariniert Fisch frisch vom Grill, Bananenchips und Kokoswasser und Sey Lager verkauft.

 

Auffallend sind die vielen Riesenschildkröten, die auf dem ordentlich gepflegten Friedhof herumlaufen oder sich mitten auf der Straße niederlassen und vorübergehende Staus verursachen - wenn auch nur für ein Auto und ein paar Fahrräder. Eine andere, etwas merkwürdigere, aber lustige Sache sind die herumlaufenden Hühner. Es war nie wirklich klar, wem sie eigentlich gehörten. Aber sie schienen glücklich zu sein und scharrten und pickten zwischen den herabgefallenen Blättern herum. Die Insel ist viel weniger bevölkert als andere Inseln und man kann das Unterholz der Wälder tatsächlich riechen und die Vögel hören.

Amir brachte uns immer wieder zum Lachen. Einer seiner Sprüche war, dass es keine große Auswahl an Frauen auf La Digue gab und außerdem wusste hier jeder alles. Also fand er sich eine Frau auf dem Festland in Mahé und brachte sie hierher zurück. Eine viel sicherere Sache anscheinend.

Wir speisten im Restaurant Fish Trap - ein relativer Neuzugang auf der Insel, und es gilt als eines der besten Restaurants auf den Seychellen. Die Einrichtung ist wunderbar anders und maritim gestaltet. Es fing mit einem Fisch-Tartar in einer Marinade aus Passionsfrucht an, gefolgt von einem kreolischen Meeresfrüchtecurry und danach hausgemachtes Kokosnuss-Eis. Das Menü gehörte zu besten Gerichten, die ich je gegessen hatte. So frisch und lecker. Die Bedienung war auch sehr nett. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Sie sich nach einem drei Gänge Menü möglicherweise nicht mehr sehr schnell bewegen können!

Die Kokosnusszucht war bis vor nicht allzu langer Zeit der wichtigste Wirtschaftszweig der Insel. Es konzentrierte sich auf die Kokosnussplantage L'Union Estate, südlich von La Passe. Heute ist es eher eine Touristenattraktion als eine voll funktionsfähige Kokosnussfarm. Es bietet Besuchern aber die Möglichkeit, das alte Plantagenhaus zu sehen und einen Friedhof aus der Kolonialzeit. Und, wie aus dem Nichts taucht eine Schiffswerft auf, die mit Epoxidharz und Glasfaser arbeitet, zwischen all den Vanillereben und Kokosnusspalmen. Nicht gerade das, was Sie erwarten, wenn Sie gerade etwas über Gewürze lernen. Sie erfahren hier, wie getrocknete Kokosnuss und Kokosnussöl mittels traditioneller Methoden hergestellt wird. Und auch, dass grüne Kokosnüsse angebaut werden, um Öl zum Kochen und Kosmetika herzustellen und Gelbe zur Alkoholherstellung. Weiter geht’s zu einem schmalen Strand, wo wir junge Haie beobachten konnten, die Fischschwärme in den Untiefen jagten - wieder nicht gefährlich, also gibt’s keinen Grund sich Sorgen zu machen.

Der Ort dient auch als Eingang zur Anse Source d'Argent, von der ich persönlich denke, dass es der beste Strand der Seychellen ist. Mein Rat: Nicht gleich bei den ersten Felsbrocken anzuhalten, sondern um einige Felsbrocken herumwaten und weiter am Strand entlang zu gehen. Dort finden Sie dann eine weitaus menschenleerere Version vor. Die Kulisse ist atemberaubend und wenn auch ein wenig flach, ist das Schwimmen hinter dem schützenden Riff ausgezeichnet. Beim Schnorcheln sind viele Fische zu sehen, auch einige der größten Papageienfische, die ich je gesehen habe. Als ich dort war, fand gerade eine Hochzeit in einem kleinen Pavillon statt, in dem vier Leute Platz fanden. Wir verbrachten den Rest des Nachmittags hier, bevor wir entspannt in die Stadt und entlang der geschäftigen, aber sehr entspannten Hauptstraße zurück spazierten. Sie werden hier die Farbenvielfalt bemerken, die nicht nur die Einheimischen tragen, sondern die es auch in den Läden gibt.

Wir kauften ein paar Chicken Wings, Coramunga Fisch, Gemüsesorten sowie Grillkohlen und gingen zurück zur Yacht. Die Sonne ging ganz idyllisch unter, als es auf dem Grill zu brutzeln begann. Sterne anschauen, das Essen genießen und Zitronenblatttee trinken, machten es zu einem wirklich entspannten Abend.

 

Zurück nach Mahé

Wir verbrachten einen wirklich faulen Morgen mit Schwimmen, Teetrinken und entspannten uns richtig gut, bevor wir nach Mahe zurück segelten. Das Meer war flach und wir flogen mit ungefähr 7,5 Knoten auf das Festland zu. Wir legten die Schleppangelfür ein paar Stunden aus und fingen sieben Bonita (eine kleinere Thunfischart), ließen sie jedes Mal wieder frei. Es war Zeit für Rückblicke, Entspannung und das Segeln zu genießen, während wir mit Kurs 30 Grad weitersegelten.

Noch mehr Vögel und Schwärme fliegender Fische beschäftigt uns unterwegs und irgendwann hatten wir sogar eine Schule von Delfinen in der Bugwelle. Ich hatte uns noch mit einer weiteren bunten Mischung aus einheimischen Speisen eingedeckt. Zum Mittagessen, ganz im Tapas-Stil, gab’s Reisbällchen mit Marinade, einige ziemlich interessante verformte Würstchen und Käse- und Schinkenbällchen.

Als wir am Abend auf der Insel Eden Marina ankamen, dachten wir, wir würden mal was Traditionelles ausprobieren. Vom Hörensagen hatten wir vom Fruchtfledermaus-Curry und Brotfrucht-Chips gehört. Alle, die wir darauf ansprachen, sagten, das Restaurant Marie Antoinette wäre der richtige Ort, um das auszuprobieren - also gingen wir los. Man bestellt am besten ein Vier-Personen-Menü, so dass man eine Reihe von traditionellen Gerichten aus goldenen Frucht Chutney, Fledermaus Curry und Papageienfisch, Meeresfrüchten und Auberginen probieren kann. Es war eine ziemliche Schlemmerei. Würde ich Fledermaus-Curry noch einmal essen? Sagen wir einfach, es war eine Erfahrung wert. Wie Taubenfleisch - rot und sehr fruchtig im Geschmack. Unser Gesamturteil - bei weitem der beste Weg um diese Inseln zu erkunden, ist mit einer Yacht!

British Airways hat gerade zwei wöchentliche Direktflüge von Heathrow nach Mahé angekündigt. Diese Nonstop-Flüge starten ab März 2018 mittwochs und samstags mit dem neuesten Flugzeug der Flotte, der Boeing 787-9 Dreamliner. Jetzt gibt es also einen direkten Flug ins Herz der Seychellen.

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