Die besten Segelreviere Griechenlands

Syros, Greece

Zentral im Mittelmeer liegt Griechenland mit dem Ionischen Meer auf der einen Seite und der Ägäis auf der anderen. Schon lange ist Griechenland ein Paradies für Segler mit seinen abwechslungsreichen Segelbedingungen, seinen unterschiedlichen Inseln, seiner antiken Geschichte und nicht zuletzt seiner leckeren Mittelmeerküche.

Welches Revier ist das beste?


Wer einen Segelurlaub in Griechenland plant, hat die Qual der Wahl: Welches Revier ist das beste?

  • Es kommt vor allem auf die Segelerfahrung und die Vorlieben der Crew an. Im Ionischen Meer sind die Winde eher moderat und die Segelgebiete eignen sich gut für Segeleinsteiger und Fortgeschrittene, während die Segelbedingungen in der Ägäis anspruchsvoller sind und sich eher für fortgeschrittene oder erfahrene Segler eignen. Wir haben unsere Segelreviere in Stufen unterteilt, damit Sie – je nach Erfahrung – das passende Revier wählen können. Diese Stufen sind eine Richtlinie und beziehen sich auf den Tidenhub, die Wind- und Wetterbedingungen und die seglerischen Herausforderungen, mit denen im Revier zu rechnen ist. Für die Segelstufe 1 empfehlen wir 5 Tage oder 100 Seemeilen Erfahrung als Skipper, für Segelstufe 2 das doppelte. 

Um die Entscheidung zu erleichtern, finden Sie unten eine Beschreibung unserer Top-Segelreviere in Griechenland:

Korfu Segelurlaub

Korfu – Hübsche Fischerhäfen und magische Natur

Segelstufe 1-2


Korfu-Stadt selbst ist eine Mischung aus traditionellem Griechenland und Einflüssen aus den aufeinanderfolgenden Herrschaften der Venezianer, Franzosen und Briten. Die lebendige historische Altstadt zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Unter den Arkaden der Liston lässt sich ein Kaffee genießen, während man die Menschen auf der Promenade flanieren sieht. Unweit des Stadtzentrums liegt die Sunsail Basis in Gouvia Marina. Die Basis ist der perfekte Ausgangspunkt für einen Segelurlaub, um die Nordostküste Korfus und das griechische Festland zu erkunden.

Etwa 32 Seemeilen in südlicher Richtung liegen die schönen ionischen Inseln Paxos und Antipaxos, die relativ unberührt vom Tourismus geblieben sind. In den malerischen kleinen Häfen von Gaios, Lakka und Laggos auf Paxos liegen idyllische Tavernen direkt am Meer. Nach einer Stärkung mit Savuri (ein Backfisch in Kräuter-, Rosinen- und Fenchelsoße) oder Sofrito (Kalbfleisch in Weinsoße mit Knoblauch) bietet es sich an, eine Wanderung durch alte Olivenhaine zu machen oder einen der etwa 30 Strände auf der Insel zu besuchen.

Weiter auf der Route entlang der Westküste erwarten steil ins Meer abfallende Felswände und der mehr als 20 Meter hohe Felsbogen Triptios die Segler. In den Felsen sind auch spektakuläre Höhlen entstanden. Es ist möglich, in der Nähe zu ankern und in die Höhlen hineinzuschwimmen. Da Sonnenlicht hineindringt, leuchtet das Wasser türkis, was ihnen den Namen Blaue Grotten gegeben hat. Überhaupt sind die Gewässer um Korfu einmalig klar und blau. Wie ein karibisches Paradies zeigt sich z.B. die Bucht von Voutoumi auf Antipaxos, wo das Wasser absolut hell türkis ist. Es ist ein perfekter Ankerstopp, um zu schwimmen, zu schnorcheln und das Stand-Up Paddle Board zu nutzen. Man wird es nie vergessen.

Sailing in Athens, Greece

Athen – Imposante Monumente der Antike und schicke Küstenperlen

Segelstufe 2-3


Unweit der pulsierenden Hauptstadt, in der Zea Marina, liegt die Sunsail Basis. Von hier starten Segler ein eher entspanntes Inselhopping in den geschützten Gewässern des Saronischen Golfs oder ein Abenteuer in der Inselwelt der Kykladen. Für die Kykladen empfehlen wir die entsprechende Erfahrung für Segelstufe 3.

Im Saronischen Golf liegen viele sehenswerte Orte auf den Inseln und an der Küste des Festlands entlang der Segelroute. Auf Ägina, nur 15 Seemeilen von Athen Zea Marina entfernt, wachsen die leckersten Pistazien. Gleich im Hafen werden Leckereien angeboten. Im bergigen Inselinneren stehen die Ruinen des beeindruckenden Aphaia Tempels - ein Meisterwerk der Architektur, das ca. 500 v. Chr. gebaut wurde.

Hydra, Greece

Hydra ist einzigartig unter den griechischen Inseln. Sie ist autofrei und hat ihren Charme und ihre Ursprünglichkeit aus dem 17. und 18. Jahrhundert bewahrt. Esel erledigen die Transporte auf der Insel und sowohl Leuchtreklame als auch Plastikmöbel sind hier unerwünscht. Den Hafenkai entlang liegen die Restaurants wie in einer Perlenkette, sodass man von jedem Tisch aus das bunte Hafenleben beobachten kann.

Unser Tipp: Frühzeitig im Hafen einlaufen, um einen Platz zu bekommen. Der spektakuläre hufeisenförmige Hafen bietet nur wenige Liegeplätze neben den lokalen Fischerbooten und dem Anlegeplatz der Schnellfähre aus Athen. Künstler entdeckten Hydra in den 1960-Jahren. Heute ist der kleine Ort kosmopolitisch und trendig geworden und bietet ein schönes Ambiente für ein griechisches Abendessen.

Lefkas Sunset

Lefkas - Entspanntes Inselhopping und faszinierende Mythologie

Segelstufe 1-2


Die ionische Insel Lefkas liegt zwischen Korfu und Kefalonia und spielt in der griechischen Mythologie eine wichtige Rolle. Sie diente als Zufluchtsort für die Lyrikerin Sappho, die aus Liebeskummer auf die Insel kam und sich dann der Legende nach von einem der weißen Felsen ins Meer und damit auch in den Tod stürzte.

Das Revier ist ein wahres Paradies aus geschützten Ankerplätzen, ruhigem Wasser und einfachen Anlegemöglichkeiten und ist so auch für gerade erst ausgebildete Segler sehr geeignet. Es ist perfekt für entspanntes Inselhopping entlang Griechenlands ionischer Küste und zu den Inseln Kefalonia und Ithaka.

Eine erste Passage von 12 Seemeilen bringt die Segler nach Paleros-Stadt auf dem Festland. Es ist ein geeigneter Ort, um den Charakter des Reviers kennenzulernen. Hier werden frisch gefangene Brassen, Barsche und Tintenfische in den Tavernen an der Uferpromenade angeboten, und im Sommer finden traditionelle griechische Tänze auf dem Marktplatz satt.

Ein absolutes Highlight an der Nordküste von Kefalonia ist das Fischerdorf Fiskardo. Bunte Fensterläden schmücken die traditionellen Häuser und Restaurants. Hafenbars laden entlang der Hafenmeile zum Verweilen ein. Wer lieber sonnenbaden mag, findet nahezu unberührte wunderschöne Strände, wie den Dorfstrand von Fiskardo, den Emblisí Beach oder den Dafnoúdi Beach.

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