Lance Shepherd, Clipper Skipper

Clipper Round the World Race

Interview mit Clipper Skipper Lance Shepherd

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Lance Shepherd ist schon sein ganzes Leben lang Seemann, ehemaliger Royal Marine Kommando und ehemaliger Sunsail-Skipper. Als Skipper nimmt er jetzt eine Crew aus Amateuren mit auf das anstehende Clipper Round the World Race.

Sunsail sprach mit ihm vor dem Rennstart am 20. August, um mehr über seine Motivation, Vorbereitungen und Hoffnungen für das Rennen und seine Zukunftsambitionen zu erfahren.

SS: Lance, herzlichen Glückwunsch zu deiner Wahl als Skipper für das Clipper Round the World Race. Erzähl uns über die besonderen Herausforderungen, die das Clipper Round the World Race bereithält und warum du teilnehmen wolltest?

 

LS: Vielen Dank! Es gab eine Reihe von Aspekten, die mich interessiert haben, als ich die Entscheidung traf, mich zu bewerben. Aber der größte Reiz für mich lag darin, ein Team von Amateurseglern beim größten Ozeanrennen der Welt zu führen. Die Herausforderung, solch eine Gruppe, zusammengewürfelt aus allen Gesellschaftsschichten aus ihren Komfortzonen herauszuholen und sie in ein erfolgreiches Rund um die Welt Ozeanrenn-Team zu verwandeln, wird der Höhepunkt meines Lebens sein, nicht nur der meine Karriere.

 

SS: Wie sieht die tägliche Routine für jemanden aus, der kurz davor steht, eine Mammutaufgabe wie diese zu übernehmen?

 

LS: Aus Sicht eines Clipper Race Skippers dreht sich in den Monaten vor dem Rennen (März - August) alles um die Vorbereitung. Wir haben einen sehr intensiven Zeitplan von Anfang an, der mit eigenen Trainings- und Vorbereitungseinheiten gefüllt ist, sowie das Training der Clipper Renncrew während ihres obligatorischen Trainingsprogramms für das Clipper Rennen

 

SS: Kannst du uns etwas über dich und deine Verbindung zu Sunsail erzählen?

 

LS: Das Segeln habe ich im Alter von 14 Jahren auf Lake Windermere gelernt. Nachdem ich elf Jahre als Commando in den Royal Marines verbracht hatte, entschied ich mich dazu, professioneller Skipper und Segellehrer zu werden. Nachdem ich mich als professioneller Skipper und Ausbilder qualifiziert hatte, war Sunsail das erste Unternehmen, für das ich arbeitete. Ich habe sehr gute Erinnerungen an all die kleinen und großen Regatten, an denen ich teilgenommen habe und an den Unterricht, den ich gegeben habe, während meiner Zeit mit Sunsail.

 

SS: Was gefällt dir an dieser Seite der Segelindustrie am besten? Gibt es irgendwelche besonderen Highlights oder unvergessliche Momente?

 

LS: Ich würde sagen, dass mir am meisten Spaß macht, dass jeder Tag anders ist und jeder Tag ein Tag ist an dem du was dazulernst!

 

clipper helicopter shot

SS: Als ein ziemlich erfahrener Offshore-Regattasegler gibt es eine allerbeste oder unvergessliche Rennerfahrung?

 

LS: Ja, die ARC 2010 - wir hatten sehr leichte Winde und mussten ziemlich weit nach Süden segeln, um die Passatwinde einzufangen. Ich hatte eine großartige Crew und wir waren auf einer brandneuen Discovery 55.

 

SS: Hast du ganz bestimmte Dinge im ARC oder Fastnet gelernt, die du zum Beispiel in den Clipper mitnimmst?

 

LS: Definitiv - ich werde mich sehr stark auf die Stärkung des Teams konzentrieren.

 

SS: Dein Hintergrund als Royal Marines Commando zeigt, dass du aus ziemlich hartem Holz geschnitzt bist, aber wie viel Herausforderung besteht darin, Leute zu managen und zu führen, die nicht unbedingt diese Art Disziplin und Belastbarkeit haben? Warst du beeindruckt von dem, was du bisher von Amateurcrews gesehen hast?

 

LS: Es gibt so viele wertvolle übertragbare Fähigkeiten, die ich aus meiner Zeit bei den Royal Marines mitnehmen und während meiner gesamten Segelkarriere anwenden konnte. Ich bin bis jetzt wirklich beeindruckt von dem Einsatz und dem Engagement unserer nicht-professionellen Klipper Renncrew.

 

 SS: Was siehst du als die größten Herausforderungen an, um die Menschen zu motivieren und den Schwung und die Harmonie an Bord aufrechtzuerhalten? Werden der beengte Raum, dehydriertes Essen oder die unbarmherzigen, langen Etappen unter unberechenbaren Bedingungen ein Problem für dich und die Crew sein?

 

LS: Ich würde sagen, der Zeitplan ist eine der größten Herausforderungen und auch sicherzustellen, dass man seine Crew auf die gesamte elfmonatige Clipper Weltumseglung konzentriert hält.

 

SS: Du hast gesagt, dass dies der Höhepunkt deines Lebens und die Verwirklichung eines lebenslangen Ziels sein wird. Wohin gehst du dann von hier? Was sind deine persönlichen Ambitionen nach deiner Zeit als Clipper Segler?

LS: Ich plane Expeditionssegeltörns zu unternehmen. Ich bin daran interessiert, Orte zu sehen, die man nur mit dem Schiff erreichen kann. Ich würde gerne den Nil, den Amazonas und auch die Antarktis absegeln.

Sunsail möchte Lance und dem Team von Clipper Ventures für ihre Zeit und Unterstützung danken und wünscht allen viel Glück für die 2017/18 Auflage dieses großartigen Events.

Für weitere Informationen über Lance und seine Crew besuchen Sie bitte die offizielle Clipper Round The World Webseite. Das Clipper Round the World Race startet in Liverpool's historischem Albert Dock am 20. August 2017. Das Rennen wird am Ende der Weltumrundung im Sommer 2018 hierher zurückkehren. Die Segler werden eine Reihe von 8 Etappen segeln, mit Zwischenstops in Südamerika, Kapstadt, Westaustralien, Sydney, Hobart, der australischen Ostküste, Sanya, Qingdao, Seattle, Panama, New York und Derry Londonderry.

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